Elfriede-Suppe-Stiftung Elfriede Suppe 1908 - 1996 Elfriede Suppe wurde am 29. Dezember 1908 im Hause Petristraße 5 in Soest geboren. Ihre   Vorfahren   waren   Hugenotten,   die   aus   Frankreich   gekommen   waren.   Sie   selbst   sagte   einmal:   „Irgendwann haben    wir    von    dem    französischen    Namen    Suppé    den   Akzent    verloren“.    Mit    ihren    Eltern    war    die    Familie ökumenisch   geworden:   der   Vater,   Carl   Suppe,   war   „rabenschwarz   katholisch“,   Elfriede   Suppes   aus   Sachsen stammende Mutter war evangelisch. Die   Familie   Suppe   war   eine   Bürstenmacher-Dynastie.   1894   gründete   Carl   Suppe   das   Geschäft.   In   der   Werkstatt stellte   man   Produkte   von   sehr   hoher   Qualität   her   und   wurde   damit   weit   über   die   Stadtgrenzen   hinaus   bekannt und   beliebt.Elfriede   Suppe   wuchs   als   Jüngste   mit   vier   Geschwistern   auf:   zwei   Brüdern   und   zwei   Schwestern.   Es war   ganz   unüblich,   dass   damals   Mädchen   aus   Handwerkerfamilien   das   Gymnasium   besuchten.   Die   Eltern   von Elfriede   Suppe   jedoch   legten   Wert   darauf,   dass   auch   ihre   Töchter   eine   ordentliche   Schulbildung   genießen konnten,   und   so   besuchte   auch   Elfriede   Suppe   das   Lyzeum.   Trotzdem   musste   sie   im   Geschäft   helfen:   sie   trug Ware   aus.   „Du   kostest   uns   Geld   –   nun   tu   was   dafür“   habe   der   Vater   gesagt,   berichtete   Elfriede   Suppe   anlässlich eines Gespräches. Nachdem   der   Vater   1936   gestorben   war,   kam   Elfriede   zu   ihren   Geschwistern   Kurt   und   Hedwig   ins   Geschäft. Kurt   Suppe   hatte   das   Geschäft   vom   Vater   übernommen.   Elfriede,   die   Hauswirtschaft   erlernt   hatte,   führte   ihrem Bruder   und   ihrer   Schwester   den   Haushalt.   1969   übernahm   sie   allein   den   Laden.   In   den   folgenden   Jahren pflegte   sie   ihre   alten   Geschwister   und   übernahm   dann,   nach   Kurts   Tod,   1971,   auch   die   Werkstatt.   In   all   den Jahren   vorher   hatte   sie   vom   Handwerk   der   Bürstenmacherei   schon   viel   mitbekommen,   und   so   wurde   sie   jetzt Bürstenmacherin   und   blieb   es   bis   sie   1994   das   Geschäft   aus   Altersgründen   aufgab.   Noch   kurz   vor   ihrem   Tod wurde   Elfriede   Suppe   mit   dem   Bundesverdienstkreuz   am   Bande   ausgezeichnet.   Nach   schwerer   Krankheit verstarb sie am 6. November 1996. Ihr   Neffe   Klaus   vom   Lehn   wurde   ihr   Nachlassverwalter   und   gründete   nach   dem   Verkauf   des   Hauses   Petristraße 5    1999    die    Elfriede-Suppe-Stiftung.    Mit    dem    Erlös    des    Stiftungskapitals    wird    ausschließlich    die    Hospiz- bewegung Soest unterstützt.
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