Die Entwicklung der Hospizbewegung in Soest Nichts auf der Welt ist so mächtig, wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. Pfarrer   Dietrich   Woesthoff   aus   Neuengeseke   hatte   als   Vikar   in   London   vom   Hospizgedanken   gehört   und      die dortige   Umsetzung   in   die   Praxis   kennengelernt.   Er   brachte   seine   Eindrücke   mit   nach   Soest   und   regte   die Gründung     eines     Hospizvereines     an.     Dieser     wurde     Ende     Dezember     1995     gegründet.     Zu     den Gründungsmitgliedern   gehörten   Pfarrer   Hans   Sprenger   (Thomägemeinde,   Soest)   Pfarrer   Dietrich   Woesthoff, Neuengeseke, Frau Ursula Prehn, Soest und Rechtsanwalt Goswin von Bockum-Dollffs. Der   Verein   erhielt   den   Namen      „Freunde   und   Förderer   des   Hospiz   Marienstift   und   der   Hospizarbeit   im   Kreis Soest“   Man   plante,   das   Altenheim   „Marienstift“   in   Neuengeseke   umzubauen   und   als   Hospiz   einzurichten. Schnell   stieß   man   jedoch   auf   so   erhebliche   praktische   und   finanzielle   Schwierigkeiten,   dass   man   den   Plan   in den   Hintergrund   stellen   musste.   Man   beschloss,   zunächst   einmal   in   den   beiden   nächsten   Jahren   die   Idee   der Hospizarbeit   in   der   Öffentlichkeit   bekannt   zu   machen   und   mit   der   Ausbildung   von   ehrenamtlichen   Mitarbeitern und    Mitarbeiterinnen    zu    beginnen.Ziel    der    Grundseminare    und    Aufbaukurse    war    die    Befähigung    der Ehrenamtlichen zur Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen. 1998   wurde   Frau   Cäcilia   Osthoff   als   Koordinatorin   für   die   ambulante   Hospizarbeit   eingestellt.   Die Aufgabe   einer Koordinatorin    ist    es,    die    Ausbildung    und    den    Einsatz    der    Ehrenamtlichen    zu    leiten,    Veranstaltungen    zu organisieren   sowie   Kontakte   zu   anderen   sozialen   Einrichtungen   zu   halten.   Ferner      ist   sie Ansprechpartnerin   für die   hospizliche   Begleitung   schwerkranker   und   sterbender   Menschen.   2001   wurde   Frau   Dorothee   Neugebauer Koordinatorin der Hospizbewegung in Soest. Mittlerweile   war   der   Verein   durch   seine   Ausbildungsseminare,   durch   öffentliche   Vorträge   und   Veranstaltungen, sowie    gezielte    Öffentlichkeitsarbeit    bekannt    geworden.    Gleichzeitig    stieg    die    Akzeptanz    der    Hospizarbeit langsam aber stetig. Im Jahre 2001 wurde die Satzung geändert und der Verein führt seitdem den Namen: Hospizbewegung im Kreis Soest e.V. Die   Hospizbewegung   hat   zurzeit   130   Mitglieder.   Diese   unterstützen   die Arbeit   des   Vereins   durch   ihre Arbeit   als ehrenamtliche   Mitarbeiter/innen   und   /oder   durch   finanzielle   Beiträge,   deren   Höhe   sie   selbst   bestimmen.   Eine weitere finanzielle Unterstützung erhält der Verein auch aus der „Elfriede-Suppe-Stiftung. Zusammenfassend können wir sagen: Die Hospizbewegung im Kreis Soest e.V. begleitet     in     Zusammenarbeit     mit     Angehörigen,     Pflegenden,     Ärzten,     Seelsorgern,     sowie Krankenhäusern und Altenheimen schwerkranke und sterbende Menschen bietet   Begleitung   (kostenlos   und   unabhängig   von   einer   Vereinsmitgliedschaft)   durch   ehrenamtlich tätige Hospizhelfer/Innen an, ihre Arbeit unterliegt der Schweigepflicht stellt Informationen zur persönlichen Vorsorge (Vorsorgevollmacht) zur Verfügung lädt   von   Oktober   bis   März   Trauernde   ein,   sich   mit   anderen   Betroffenen   zu   einem   Gesprächskreis zu treffen führt   regelmäßige   Treffen,   Weiterbildungen   und   Supervisionen   für   ehrenamtliche   Mitarbeiter/innen durch bietet Seminare und Vorträge zum Thema Sterben / Tod / Trauer für Interessierte an ist ein eingeschriebener gemeinnütziger Verein
Der Hospizgedanke Ein Leben für die Hospizbewegung Der Tod ist ein schönes Ereignis Die Hospiz-Idee Aufgaben der ambulanten Hospizbewegung Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit Flyer Der Verein Der Vorstand Die Ehrenamtlichen Warum bin ich Ehrenamtliche(r) Sie können uns unterstützen Elfriede-Suppe-Stiftung Was wir tun können Trauer Offenes Trauercafé Erfahrungsberichte Unwiederbringlich - Texte Texte für Traueranzeigen Segenssprüche Märchen Öffentliche Veranstaltungen Termine für Ehrenamtliche Grundkurse Aufbaukurse für Ehrenamtliche Presseberichte Bilderbücher Literaturempfehlungen Palliativmedizin Vorsorgevollmacht Hospiz von A bis Z Hilfreiche Adressen Hospizbewegung in Soest WILLKOMMEN BEGLEITUNG TRAUER VERANSTALTUNGEN LITERATUR INFORMATION KONTAKT IMPRESSUM WIR ÜBER UNS