Unwiederbringlich - Texte, die helfen können Eine Möglichkeit, mit der Trauer „umzugehen“ kann es sein, Texte zu lesen, die ansprechend sind, sie  sammeln, über sie nachdenken, vielleicht auch, sie selbst abschreiben (beim Schreiben solcher Texte geschieht etwas mit einem selbst), und sie dann bebildern, z.B. mit Postkarten oder auch gemalten oder gezeichneten Bildern. Im Folgenden stellen wir Ihnen ein paar solcher möglichen Texte vor. Dort, wo uns der Autor des Textes bekannt ist, haben wir ihn selbstverständlich angegeben. Aber nicht von allen Texten ist uns auch der Autor bekannt.
Der Tod Ein flüchtiger Gedanke Eine aufkeimende Angst Eine große Lücke Eine verbitterte Frage Ein letzter Ausweg Ein verzweifelter Kampf Ein bitterer Schmerz und der Keim für ein neues Leben Hendrike Krupp Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn. Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen, aber versuchen will ich ihn. Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und kreise jahrtausende lang, und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm, oder ein großer Gesang. Rainer Maria Rilke                                Ein Mensch, der     trauert -                                          gelähmt                                                      und trotzdem gehend,                                          blind                                                      und trotzdem sehend,                                          taub                                                      und trotzdem hörend -                                das ist ein Mensch, der trauert. Marina Szczecinski Der Tod ist groß, wir sind die Seinen lachenden Mund’s. Wenn wir uns mitten im Leben meinen, wagt er zu weinen mitten unter uns. Rainer Maria Rilke Wir alle gehen auf die untergehende Sonne des Lebens zu. Die letzten Strahlen machen bewusst, wie schön der Tag war. Verfasser unbekannt Sie ist nicht mehr da, doch werde ich ihr täglich begegnen und sie grüßen, denn ihr Lächeln, das sie schenkte, ihre helfenden Worte und alles, was sie für mich getan hat, werden mich mein Leben lang begleiten. Verfasser unbekannt Memento Vor meinem eigenen Tod ist mir nicht bang, Nur vor dem Tod derer, die mir nahe sind. Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind? Allein im Nebel tast ich todentlang Und lass mich willig in das Dunkel treiben, Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben. Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr; - Und, die es trugen, mögen mir vergeben. Bedenkt: den eignen Tod, den stirbt man nur, Doch mit dem Tod der andern muss man leben. Mascha Kaleko
Jeder, der geht, belehrt uns ein wenig über uns selber. Kostbarster Unterricht an den Sterbebetten. Alle Spiegel so klar wie ein See nach großem Regen, ehe der heutige Tag die Bilder verwischt. Nur einmal sterben sie für uns, nie wieder. was wüssten wir je ohne sie? Ohne die sicheren Waagen, auf die wir gelegt sind, wenn wir verlassen werden. Diese Waagen, ohne die nichts sein Gewicht hat. Wir, deren Worte sich verfehlen,wir vergessen es. Und sie? Sie können die Lehre nicht wiederholen. Dein Tod oder meiner der nächste Unterricht? So hell, so deutlich, dass es gleich dunkel wird. Hilde Domin Man muss durch die Dunkelheit wandern, wenn man die Morgenröte sehen will.     Khalil Gibran Es ist das Geheimnis der Welt, dass alle Dinge weiter bestehen und nicht vergehen, sich nur ein wenig aus der Sicht zurückziehen, um später wiederzukehren. Ralph Waldo Emerson Der Mensch ist nicht das Haus, in dem er wohnt. Die Seele ist nicht der Körper, in dem er wohnt. Das Haus zerfällt, der Körper verwelkt doch die Seele blüht zu immer größerer Schönheit auf, wenn ihr Sinn erkannt wird. Denn sie ist nicht von dieser Welt. Und nicht von dieser Zeit. Ihre Erbschaft heißt Unsterblichkeit. Hans Kruppa So wie die Sonne am Firmament sichtbar untergeht, und nicht mehr für uns da ist, so geht sie auf der anderen Seite der Erde wieder auf. Es geht nichts verloren, alles kommt wieder, an anderer Stelle, auf neue Weise. Verfasser unbekannt Ich habe dich verloren, heißt das nicht auch, dass ich dich gefunden habe? Ich spüre deine Nähe im Lächeln des Windes im Pochen des Herzens. Du bist bei mir in den Tagen meiner Trauer, selbst, wenn ich dich nicht sehe. Ich spüre deinen Trost, wenn du in meinen Träumen mir begegnest und lächelst. Du bist nicht verloren weil du ein Teil von mir bist. Kein Verlust, keine Trauer vermag Liebe zu zerstören, weil sie ewig ist. Ich habe dich nicht verloren, weil du ein Teil von mir bist: ich kann dich nie verlieren! unbekannter Autor entnommen aus dem Buch Geheimnis Sterben von Bernard Jakoby
Der Hospizgedanke Ein Leben für die Hospizbewegung Der Tod ist ein schönes Ereignis Die Hospiz-Idee Aufgaben der ambulanten Hospizbewegung Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit Flyer Der Verein Der Vorstand Die Ehrenamtlichen Warum bin ich Ehrenamtliche(r) Sie können uns unterstützen Elfriede-Suppe-Stiftung Was wir tun können Trauer Offenes Trauercafé Erfahrungsberichte Unwiederbringlich - Texte Texte für Traueranzeigen Segenssprüche Märchen Öffentliche Veranstaltungen Termine für Ehrenamtliche Grundkurse Aufbaukurse für Ehrenamtliche Presseberichte Bilderbücher Literaturempfehlungen Palliativmedizin Vorsorgevollmacht Hospiz von A bis Z Hilfreiche Adressen Hospizbewegung in Soest WILLKOMMEN BEGLEITUNG TRAUER VERANSTALTUNGEN LITERATUR INFORMATION KONTAKT IMPRESSUM WIR ÜBER UNS